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Filter vs. Kriterien

Das wichtigste Konzept für erfolgreiches Suchen in Taleva ist der Unterschied zwischen Filtern und Kriterien.

  • Filter arbeiten mit klassischem Keyword-Matching und bauen Ihren anfänglichen Such-Pool auf.
  • Kriterien werden dagegen von der KI nach Bedeutung ausgewertet, nicht nach wörtlichen Keyword-Treffern.

Wenn Sie diese beiden Phasen sauber trennen, können Sie:

  • mehr relevante Ergebnisse erzeugen.
  • zu restriktive Suchen vermeiden, die versehentlich Talente ausschließen.
  • komplexe, abstrakte Anforderungen bewerten, ohne passende Kandidaten zu verlieren.

Überblick über Filter und Kriterien


Phase 1: Filter (das Universum aufbauen)

Filter übernehmen alles, was Sie traditionell mit Boolean- oder Keyword-Suchen erledigen würden. Hier definieren Sie "harte" Anforderungen wie:

  • Location
  • Years of Experience
  • Job Title

Beispiel für die Trennung von Anforderungen

Angenommen, Sie suchen folgendes Profil:

  • Software Engineer
  • 5+ Jahre Erfahrung
  • Ansässig in Barcelona
  • Startup-Erfahrung
  • Hat Produkte von Grund auf aufgebaut
  • Erfahrung in der Teamführung

In Taleva werden diese Anforderungen so aufgeteilt:

Filter (definieren das Universum):

  • Software Engineer
  • 5+ Jahre Erfahrung
  • Barcelona

Diese Attribute legen fest, wer überhaupt in Ihren Kandidaten-Pool gelangt.

Panel mit Suchfiltern

Kriterien (bewerten und priorisieren):

  • Startup-Erfahrung
  • Erfahrung im Aufbau von Produkten von Grund auf
  • Erfahrung in der Teamführung

Diese Anforderungen brauchen Interpretation und Kontext. Deshalb bewertet die KI sie Profil für Profil.

Wie viele Ergebnisse sind nach dem Filtern ideal?

Als Faustregel gilt:

  • Ein optimales Universum umfasst meist 1.000 bis 25.000 Profile.
  • Je nach Rolle und Markt kann dieser Bereich variieren.

Erhalten Sie zu wenige Ergebnisse, hilft in der Regel Folgendes:

  1. Lockern Sie einen bestimmten Filter (z. B. den Standortradius erweitern).
  2. Verschieben Sie einige Anforderungen aus den "Filtern" in die "Kriterien".

Phase 2: Kriterien (bewerten und einordnen)

Steht Ihr anfängliches Universum, kommen die Kriterien ins Spiel. Hier filtern Sie nicht einfach Personen heraus, sondern bewerten und ordnen Profile anhand deutlich komplexerer, abstrakter oder kontextabhängiger Faktoren.

Ideale Einsatzfälle für Kriterien:

  • Spezifische Problemlösung: Praktische Erfahrung mit einer bestimmten Art von technischer oder geschäftlicher Herausforderung.
  • Qualität der Erfahrung: Einschätzen, wie tief ein Kandidat tatsächlich in ein Projekt eingebunden war.
  • Erfahrung im Umfeld: Erfahrung in bestimmten Kontexten erkennen, etwa Startups, Scale-ups oder informelle Führungsrollen.
  • Nicht-wörtliche Signale: Eigenschaften identifizieren, die nicht an bestimmten Keywords hängen.

Hinweis

Kriterien verwerfen keine Profile. Die KI analysiert, vergleicht und ordnet die Kandidaten danach, wie gut sie zu Ihren konkreten Anforderungen passen.

Kriterien verfeinern

Ein Klick auf Ihre Kriterien öffnet das Panel Edit Criteria. Dort steuern Sie im Detail, wie die KI Kandidaten bewertet:

  • Nach Wichtigkeit priorisieren: Kriterien sind von Most Important (oben) bis Least Important (unten) sortiert. Ziehen Sie sie an den Griffen in die gewünschte Reihenfolge, damit die KI bei der Bewertung das gewichtet, was Ihnen am wichtigsten ist.
  • Edit: Passen Sie die Formulierung eines Kriteriums an, um zu schärfen und zu präzisieren, wonach Sie suchen.
  • Add Criterion: Fügen Sie mit + Add Criterion neue Anforderungen zur Bewertung hinzu.
  • Delete: Entfernen Sie Kriterien, die nicht relevant sind, damit Ihre Suche nur auf das fokussiert bleibt, was zählt.
  • Save Criteria: Klicken Sie auf Save Criteria, um Ihre Änderungen zu übernehmen, oder auf Cancel, um sie zu verwerfen.

Modal Edit Criteria


Warum diese Trennung entscheidend ist

Dieser Ansatz vermeidet die häufigsten Fehler im modernen Recruiting:

  • Zu frühes Filtern: vor Talenten die Tür zu schließen, bevor Sie das Gesamtbild sehen.
  • Kleine Universen: Am Ende bleibt ein winziger, nicht repräsentativer Kandidaten-Pool.
  • Keyword-Starrheit: Passende Kandidaten gehen verloren, weil Boolean-Suchen zu restriktiv sind.

Mit Taleva:

  1. Filter definieren, wer ins Universum kommt.
  2. Kriterien entscheiden, wer innerhalb dieses Universums heraussticht.

So erhalten Sie volle Sicht auf den Markt, volle Kontrolle darüber, bei welchen Anforderungen Sie flexibel sein wollen, und bessere Entscheidungen auf Basis von echtem Kontext.


Intelligent iterieren

Sie können Ihre Suche jederzeit verfeinern:

  • Standort, Seniorität oder Rolle ändern? → Passen Sie Ihre Filter an.
  • Genauer bestimmen, welche Kandidaten am besten zum Anforderungsprofil oder zu speziellen Skills passen? → Passen Sie Ihre Kriterien an.